Neubau Feuerwehr Bettingen

Standort: D-Bettingen
BRI: Halle 540 m³, Nebenräume 228m³
BGF: Halle 114m², Neubau Nebengebäude 56 m²
Planung u. Realisierung:    
2011 - 2013
Bauherr: Ortsgemeinde Bettingen in Verbindung mit VG Bitburg-Land

 

Die Verbandsgemeinde Bitburg-Land beabsichtigt in der Ortsgemeinde Bettingen die Errichtung eines neuen Feuerwehrgerätehauses mit zwei Stellplätzen, Schulungs- und Nebenräumen.

Das alte Feuerwehrgerätehaus soll aufgrund erheblicher funktionaler und bautechnischer Mängel abgerissen und der Neubau auf einem Teilstück des Flurstücks 59/54 (Schulgelände), parallel zur Zufahrt Schule mit einer Ausfahrt zur Maximinstraße errichtet werden.

Ein erster Entwurf von 2009 sah ein eigenständiges zweigeschossiges Gebäude mit allen Nebenräumen im Obergeschoss vor.

Der Vorentwurf von 2011 berücksichtigt den entstandenen Wunsch, das erforderliche Raumprogramm mit bestehender Bausubstanz, zwei alten, das Ortsbild prägenden und im Gemeindebesitz befindlichen Häusern Maximinstr. Nr. 5 (ehem. Gemeindehaus) und Nr. 6 (Haus Ochta), zu verknüpfen und teilweise zu integrieren.

Der Neubau besteht aus einer Fahrzeughalle und einem eingeschossigen Funktionsriegel, der hinter dem Gemeindehaus die neue Halle mit dem ehemaligen Scheunenteil von Haus Ochta, in dem ein multifunktionaler Schulungsraum untergebracht werden soll, verbindet. Dieser soll für die Feuerwehr als auch für örtliche Vereine nutzbar sein.

Die stark renovierungsbedürftige gemeindliche Altbausubstanz soll Zug um Zug auch mit Hilfe örtlicher Vereine in Eigenleistung in Stand gesetzt werden, in einer dem Dorfbild angepassten Art und Weise.

Insofern handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Feuerwehr, des Geschichtsvereins und der Reservistenkameradschaft Südeifel in Bettingen im Verbund mit der Ortsgemeinde und der VG Bitburg-Land.

Die vorgelagerte Platzbereiche sollen in Verbindung mit dem für 2012/13 geplanten Ausbau der Maximinstraße in dörflicher Weise neu geplant werden und die Umfeldgestaltung des Kindergartens / Bürgerhauses (Jugendheims) zu einem ganzheitlich gestalteten Straßenraum ergänzen.

Die Versorgung des Gebäudekomplexes mit Heizwärme und Warmwasser erfolgt durch einen Anschluß an ein öffentliches Nahwärmenetz, welches auf einer Hackschnitzel-Heizung basiert.